Rezept Weihnachtsmenü

Am Montag den 17. 11. 08 war es so weit, Ines, René und David haben auf der Dittersdorfer Höhe alles festgehalten für den www.weihnachtsmarktblog.de wie so ein Weihnachtsmenü zubereitet wird. Ich hatte mich dazu entschlossen ein klassischen Entenbraten mit grüen Klößen und Rotkohl zu zubereiten.

Aber am Abend vorher kam mir eigentlich die Idee, die ganze Geschichte etwas abzuändern.

Und so ist der Entenbraten etwas verändert worden. Auf diesem Weg reiche ich nun die Rezepte dazu nach.

Es hat allen geschmeckt und wir hatten richtig viel Spaß dabei.

Als Vorspeise gabe es eine Wildsuppe mit Pilzeinlage.

Wildsuppe

Wildsuppe

Dazu nehmen wir 500 g Wildgulasch (nicht zu groß geschnitten und beim Fleischer fragen ob er mit einem Jäger zusammenarbeitet, so hat man das Fleisch frisch), und schmoren es in ca. 100 g Butter an, geben 200 g Zwiebeln dazu und lassen alles schön braten es bis die Flüssigkeit verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Rotwein auffüllen, einkochen lassen und mit Wasser auffüllen, zugedeckt fast weich kochen. In der Zwischenzeit 500 g Pilzmischung (in dieser Jahreszeit gefrostet) mit 200 g Zwiebeln in einer Pfanne anbraten, wenn die Flüssigkeit zur Hälfte eingekocht ist, mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. Die restliche Flüssigkeit einkochen lassen und zu der fast fertigen Suppe geben. 100 g Möhren, 100 g Sellerie und 200g Lauch zu der Suppe geben, alles schön weich kochen. Beachtet das genügend Flüssigkeit im Topf ist. Wer möchte kann mit braunem Mehl binden.

Tipp: Schmeckt am besten, wenn sie einen Tag steht.

Hauptgang: Entenbraten auf Fenchelsoße mit Lauchgemüse und Kartoffelspalten.

Entenbraten

Entenbraten

Eine Grillente mit der Geflügelschere in 4 Teile schneiden.

Ente vierteln

Ente vierteln

Mit genügend Salz und Pfeffer würzen und in den vorgeheizten Ofen schieben, schön anbraten und Wurzelgemüse dazu geben, kurz mit anschmoren und mit Weißwein ablöschen. Wasser auffüllen (nicht zu viel, damit die Ente aus der Flüssigkeit schaut und Farbe bekommt) dann Beifußstängel dazugeben. In der Röhre auf mittlerer Hitze fertig schmoren.  Für die Soße: 200 g Zwiebeln, 800 g

Fenchel schneiden

Fenchel schneiden

 Fenchel und 2 Knoblauchzehen (grob würfeln) in Butter anschwenken. Mit Geflügelfond auffüllen und zugedeckt weich kochen. Wer möchte kann noch 4 Tomaten blanchieren, Haut abziehen und mit zum Fenchel geben. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver abschmecken. Mit dem Mixstab gut pürieren. Man kann noch etwas Sahne zur Bindung geben.

Lauchgemüse

Lauchgemüse

Das Lauchgemüse frisch oder aus dem Frost in einer Pfanne mit etwas Butter und Wasser weich dünsten. Für die Kartoffelspalten einen Tag vorher Pellkartoffeln kochen (nicht zu weich). Kurz vorm servieren diese dann längs vierteln, in Knoblauchöl anschwenken mit Majoran, Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken und schön kross braten.

Kartoffelspalten

Kartoffelspalten

Tipp für die Geflügelbrühe: Die Ente entweder einen Tag vorher braten und die Soße über Nacht in den Kühlschrank und dann kann man sie gut entfetten, oder Geflügelklein mit Wurzelgemüse einen Tag vorher braten, so hat man immer eine Grundsoße, den man vielseitig verwenden kann.

Für den Nachtisch: Sächsische Quarkkeulchen: 500 g Pellkartoffeln vom Vortag, mit 250 g Quark,
100 g Mehl, Saft von einer Zitrone, 2 Eier, 100 g Zucker, ca. 60 g Rosinen (ein paar Stunden in Rum einlegen und dann abtropfen lassen) und einer Priese Salz mit dem Knethaken oder den Händen gut vermengen. Ein Gefäß mit heißem Wasser bereitstellen und 2 Esslöffel darin eintauchen und nicht zu große Kugeln rausstechen, in einer Pfanne mit heißem Rapsöl oder Sonnenblumenöl reindrücken und bei nicht zu starker Hitze von beiden Seiten braten. Mit Zimt und Zucker servieren.

Quarkkeulchen

Quarkkeulchen

Sollten Fragen auftauchen, stehe ich natürlich gern Rede und Antwort!

Ich wünsche allen viel Spaß und gutes Gelingen

Weitere Bilder und ein Video sind im www.weihnachtsmarktblog.de zu sehen.

 

 

 

Ines und René haben dann zur Verdauung auch gleich noch hausgemachten Eierlikör mitgenommen.

 

Schnelle Kartoffelsuppe

Das ist etwas für Kartoffel- und Knoblauchliebhaber.

Es ist zwar schon spät (23:45 Uhr), aber ich koche gerade eine schnelle Kartoffelsuppe.

Also man nimmt 250 g Schinkenspeck, 3 große Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen und schwitzt dies in Knoblauchoel an. Dann gibt man 500 g grob geraspelte Kartoffeln dazu, schwenkt alles gut durch und füllt es mit 1,5 l Brühe auf, man kann natürlich auch Wasser und Gemüse-Brühwürfel nehmen. Man gibt noch Kümmel und Majoran dazu und lässt alles so lange kochen, bis die Zutaten schön weich gekocht sind. Zum Schluss noch mit frisch gehacktem Liebstöckel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich gebe zu, als Kartoffelsuppe ist sie etwas weit her geholt, aber ich finde sie schmeckt lecker und geht schnell.

Tomatensuppe aus frischen Tomaten

Bei den frisch gepflückten Tomaten den Strunk keilförmig ausschneiden und am Boden der Tomate in die Schale ein Kreuz schneiden. Die Tomaten in kochendes Wasser geben und kurz ziehen lassen, mit kalten Wasser abschrecken und die Schale entfernen, dann die Tomaten in Würfel schneiden. Eine große Zwiebel und zwei Knoblauchzehen in Butter so lange schwenken bis sie weich sind. Die Tomatenwürfel dazu und alles kurz durchschwenken. Eine Flasche Tomatensaft aufgießen, mit Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Zucker abschmecken, wenn möglich frischen Thymian und Oregano dazu und ca. 5 min. köcheln lassen. (Nicht zu lange kochen, sonst geht das Tomaten-Aroma verloren) Erst wenn die Suppe auf dem Teller ist, gewogenen Basilikum dazu geben.

Tipp: Man kann die Tomatensuppe mit Schmand, Buttermilch oder saurer Sahne verfeinern, einfach ausprobieren!

Wissenswertes: Noch vor dem 19. Jahrhundert galt die Tomate als giftig und war auch danach noch wenig beliebt in Europa. Heute ist sie aus der Küche, besonders durcht ihre Vielfalt, nicht mehr wegzudenken.

Botanisch gehören Tomaten wie auch Paprika zu den Früchten, wird aber in der Küche als Gemüse behandelt.

Kartoffelsuppe aus dem Erzgebirge

Kartoffelsuppe vegetarisch

Zutatenliste:

Kartoffeln, Zwiebeln, Sellerie, Lauch, Karotten, Suppengrün, Knoblauch, Trinkwasser, Butter, Gewürze.

Zubereitung:

Das Gemüse in Butter anschwenken und gut dünsten, mit Wasser auffüllen, und zugedeckt weich kochen. Wenn es weich ist alles gut pürieren, gewürfelte Kartoffeln dazu, mit Wasser auffüllen und aufkochen. Auf kleiner Flamme aufgedeckt die Kartoffeln weich kochen, mit dem Schneebesen gut zerstampfen, bis die Kartoffeln zerkocht sind. Mit Salz und Pfeffer (frisch gemahlenen) und Sellerie oder Liebstöckelkraut abschmecken.

 

Kartoffelsuppe:

 

Zutatenliste:

Kartoffeln, Zwiebeln, Sellerie, Karotten, Schinkenspeck, Trinkwasser, Butter, Gewürze.

 

Zubereitung:

Wie oben, nur den Schinkenspeck mit weich kochen und mit pürieren.

Dazu passt Bockwurst oder Wiener Würstchen.

Brennesselsupp

Na, schon mal Brennesselsuppe gegessen?

Nein, na dann ist hier mal das Rezept dazu.

Junge Brennesselblätter (ca. 1 kg) waschen und fein hacken. Kleine Zwiebelwürfel und eine kleine Knoblauchzehe in ein wenig Butter anschwenken, die Brennesselblätter dazu geben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Abschmecken mit Salz und Pfeffer und ca. 6 min. köcheln lassen. 2 Eier verquirlen, unterheben und kurz ziehen lassen. Dazu noch frisches Schwarzbrot mit gut Butter drauf servieren. 

Diese Suppe geht schnell und ist die einfachste Zubereitungsart, man kann ja aus Brennesseln noch viele weitere Gerichte herstellenn. Die Suppe ist eine willkommene Abwechslung in der warmen Jahreszeit. Und sie ist eine echt erzgebirgische Suppe.

Na dann guten Appetit.